November 30, 2006
November 26, 2006
November 24, 2006
man.weint.und.lacht.und.lacht.und.weint

wenn ich in intensiv gestrickten gedanken für mich sitze, unfassbar vor mir hin starre, ich hader mit fröhlichkeit, blicke in des himmels manege und werde mir bewusst der kürze der zeit, die mir hier noch bleibt.
4 wochen, oder was? 30 tage? die tausend dinge, all die emotiven erfahrungen, sind zu stopfen in längst vergangene wochen. man kommt nie an und das gehen bleibt eine handlung ohne vollzug. man verlässt das eine leben, beginnt von vorn und man verlässt das eine leben, beginnt von vorn. ich drehe die welt und am ende einer etappe rückt die traurigkeit ein stückchen näher zu dir heran, weil du glaubst was du hast, und weisst was nicht. das auge lacht und das auge weint.
und kein ort spricht für sich, doch aber freundschaften die geschlossen wurden.
in den ehrlichsten worten, für mich ist es immer einfacher zu hause zu verlassen, als zurückzukehren.
November 23, 2006
November 19, 2006
November 16, 2006
November 13, 2006
November 10, 2006
November 09, 2006
November 03, 2006
international week_kulturwoche und hungrige amis



internationale woche, bedeutet: ein jeder student innerhalb des austausch/internationalen programms wurde gefragt, doch etwas für das wohl der hiesigen amerikanischen studenten zu organisieren, sprich auch informationsquelle zu sein, für etwaige fragen in richtung eines studiums in einem fremden land.
unsere eigentliche idee, des europäischen imports war ja, das wir alle etwas ländertypisch traditionelles backen, um quasi, den sonst so desinteressierten amerikaner zu unseren verinnerlichten antworten auf nicht gestellte fragen, gaumenfreundlich zu leiten. doch weil wir hier, im illusionistisch freien amerika sind und man nicht erlaubt ist, zu hause vorbereitete speisen, in uni-internen gebäuden feil zu bieten, denn wahrlich, es gäbe tatsächlich klitzekleine miniaturbomben, die sich prima in keksen verstecken lassen, oder man glaube an eine, im alten europa gezüchtete seltenheit an bakteria, die die gesammte nordamerikanische studentenbelegschaft dahinraffen könne, denn als die thailänder letztes jahr an irgendeiner anderen schule, ein gebratetes schwein servierten, war die gesammelte mannschaft befallen, von einer kosten intensiven lebensmittelvergiftung.
enttäuscht kauften wir ohne jedweden mut bei meinem lieblings-polensupermarkt, osteuropäische backwaren, die als niederländisch und deutsch durchgingen, weil den unterschied hier sowieso niemand merkt. samuel fand süße sachen in einer schwedischen bäckerei, weit entfernt und finanziell ausraubend.
so standen wir da, in der lobby eines der gebäude, ich noch schnell ein neues bauhaus logo gezaubert und mannigfaltig gedruckt, die erlesenen sachen anbietend, doch mehr auch unseren wunsch informationen zu verteilen, doch wenigstens interesse zu hegen.
der hungrige amerikaner kam, aß, und einer von 10 fragte und tat interessiert. der kaffee bestellt für 150 mannen war in weniger als einer stunde weg, unsere motivation ebenso, nachdem der großteil der studenten, verhungert nach den köstlichkeiten griff, ohne uns überhaupt eines blickes zu würdigen.
der eingeschmuggelte kuchen vom französischen michel ging unter und wir hatten unseren spass.